Mit dem Umbau der Lackierhalle setzt JOSEF MEYER auf den neusten Stand der Technik ohne dabei dessen ökologische Verantwortung zu vernachlässigen. So wird die neue Nasslackbeschichtungsanlage komplett mit erneuerbarer Energie betrieben.

Auf einer Fläche von 600m2 präsentiert sich die Nasslackbeschichtungsanlage seit kurzem in einem neuen Kleid. Ausgestattet mit mondernsten Technologien, verbessert die grunderneuerte Lackierhalle nicht nur die Arbeitsprozesse, sondern schafft durch die helle, freundliche Atmosphäre auch einen modernen Arbeitsplatz.
 
Die Kapazität der Anlage lässt sich sehen: Eine maximale Kranlast von 26 Tonnen und ein maximales Stückgewicht von 30 Tonnen ermöglichen die Handhabung grosser und schwerer Bauteile. Die maximale Stückgrösse von 30.0 m Länge, 6.5 m Breite und 5.0 m Höhe unterstreicht die Leistungsfähigkeit dieser Einrichtung. Ein weiteres wesentliches Merkmal ist der beeindruckende Luftvolumenstrom von 60’000m³, welcher nicht nur den Trocknungsprozess beschleunigt sondern auch die gleichmässige Lackverteilung und die Luftqualität für die Mitarbeitenden verbessert. 
 
Ein weiterer bedeutender Aspekt dieser Neugestaltung ist die Umweltfreundlichkeit der Anlage und der Arbeitsprozesse. Die Energie, die für die Erzeugung der Prozesswärme benötigt wird, stammt aus einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der Lackierhalle. Dieser Schritt zur vollständigen Selbstversorgung mit erneuerbarer Energie ermöglicht es JOSEF MEYER, jährlich rund 120 Tonnen CO2 einzusparen. Die Anlage verarbeitet die modernsten Farbsysteme in einem geschlossenen System, was sich in einer Reduzierung des VOC-Ausstosses um 50% pro Jahr zeigt. Zudem trägt die interne Applikation des Oberflächenschutzes zur Reduktion von Transportemissionen bei. 
 
Der Umbau der Lackierhalle spiegelt das Engagement von JOSEF MEYER wider, umweltbewusste Lösungen in seine Prozesse zu integrieren und zeigt, wie traditionelle Werte und zukunftsorientiertes Denken harmonisch kombiniert werden können.